Vor dem Antritt der Reise nach Äthiopien gibt es auch gesundheitlich einiges zu beachten. Die Haut wird hier total der Sonne ausgesetzt, weit mehr, als Mitteleuropäer es gewohnt sind. In den Regalen der Drogerien und Apotheken im Heimatort sind wieder unzählige Sonnenschutzpräparate zu finden und es gibt entsprechende Textilien vor allem für Kinder, um die gefürchteten UV-Strahlen abzuhalten. Die Sonnenbrillen können auch nicht groß genug sein, um die starke Helligkeit abzuschirmen und auch die UV-Strahlung aus dem Licht herauszufiltern. Aber warum müssen all diese Vorkehrungen getroffen werden? Warum kann man nicht einfach so wie man ist in die Sonne gehen, ohne sich um gesundheitliche Konsequenzen sorgen zu müssen?

UV-B-Strahlung kann das Erbgut schädigen

Hält man sich über eine längere Zeit in der Sonne auf, ohne die Haut auch nur mit einer Creme zu schützen, so wird man spätestens nach dem Sonnenbad die Folgen unmittelbar spüren. Der sogenannte Sonnenbrand zeigt sich in einer roten Färbung der Haut. Diese Stelle schmerzt und mit der Zeit schält sich die Haut ab. Es gibt zwei verschiedene Arten von UV-Strahlung. Zum einen die UV-B-Strahlen. Die UV-B-Strahlen dringen mit einer Wellenlänge von 280 und 320 nm nur in die äußere Hautschicht ein. Dort schädigen sie die Zellen. Das Bindegewebe verliert deswegen an Elastizität und Spannkraft. Zuvor kommt es zum erwähnten Sonnenbrand. Langfristig kann die UV-B-Strahlung Schäden am Erbgut hervorrufen. DNA-Stränge in der Haut können brechen und langfristig für Hautkrebs verantwortlich sein. Die Zellen können Schäden in der Haut zwar oftmals reparieren, doch es bleiben auch geschädigte und unreparierte DNA-Teile zurück, die sich sammeln und entarten können. Ein Hautarz, wie zum Beispiel Dr. Kohrgruber (http://www.wien-hautarzt.at/), kann Veränderungen rechtzeitig erkennen und entsprechende Behandlungen einleiten.

Die UV-A-Strahlung ist stärker als die UV-B-Strahlung

Die sogenannten UV-A-Strahlen dringen viel tiefer ein in die menschliche Haut. Sie besitzen eine Wellenlänge von 320 bis 400 nm. Bei übermäßiger Einstrahlung altert die Haut viel schneller. Die DNA wird hier aber nicht wie bei der UV-B-Strahlung nur gebrochen, sondern verändert. Deswegen ist die Wiederherstellung der intakten Haut besonders schwer und die Tumorbildung kann vorangetrieben werden. Höhere Sonneneinstrahlungen auf die Haut kann also schwere Schäden mit sich bringen, vor Reisen in Länder, die nahe am Äquator liegen, sind vorbeugende Maßnahmen lebenswichtig.